Brasilien – groß, bunt und beeindruckend

Ilha Grande

Nachdem ich 6 Monate durch Ecuador und Kolumbien gereist bin, musste ich meine in der Zeit erlernten Spanisch Kenntnisse erstmal zur Seite legen und mich in Portugiesisch oder besser gesagt in Portañol (ein Mix aus Spanisch und Portugiesisch) üben. Auf nach Brasilien, das fünft größte Land der Welt, so groß dass ich noch häufiger zurück kehren werde, bis ich das Land komplett erkundet habe.

 

Iguazu Wasserfälle

Was macht Brasilien für mich zum interessantesten Land, welches ich in meinem Leben bereist habe? Es ist so grün und fruchtbar, dass es mir den Atem verschlagen und in mir die Leichenschaft zum Selbstanbau geweckt hat. Die Kulturen in Brasilien sind so unterschiedlich, dass der typische Brasilianer, die typische Brasilianerin gar nicht zu erkennen ist, es ist ein Fest für die Entdeckerlust. Brasilien beweist sehr guten Geschmack was das Essen betrifft, es gibt eine interessante Auswahl an Gerichten, ein absoluter Gaumenschmaus. Die Natur hat alles zu bieten, vom dichten Amazonas, über paradiesische Strände, Wüstengegenden, grüne Landschaften, bis hin zu extremen Wasserfällen. Die Brasilianer tragen Rhythmus im Blut, Musik ist immer und überall zu hören. Es ist sehr einfach sich in dieses Land zu verlieben und ich bin mir sicher ich werde zurück kehren.

Meine Begegnungen in Brasilien

Auf meiner Reise durch Brasilien habe ich viel lernen dürfen, die Begegnungen auf meinem Weg haben mich auf ewig geprägt.
Auch wenn mir der Start in diesem Land zunächst etwas schwierig fiel. Die neue Sprachsituation machte es mir nicht gerade leicht. Ich verstand zunächst kein Wort, portugiesisch hörte sich für mich sehr hart und eher nach einer Sprache aus dem Osten an. Hinzu kam, dass Rio de Janiero eine riesige Weltstadt, mein erstes Ziel wurde und ich mich erstmal zurecht finden musste.

Ich habe dort 3 Wochen gelebt und mit Dieter, einem um die 70 Jahre alten Deutsch-Brasilianer, Touristen durch diese beeindruckende Stadt geführt, die ich nun fast wie meine Westentasche kennen.

meine Beste mit mir in Rio

Dann kam meine beste Freundin Jenny zu besuch, damit wir einen Teil des Landes gemeinsam und als wohl bekanntes Dreamteam bereisen konnten. Es war für mich ein Fest der Gefühle, nach 7 Monaten des allein reisen, Jenny in den Arm zu nehmen und endlich einen tief vertrauten Menschen an meiner Seite zu haben. Jeder Moment in dem ich Jenny neben mir wahrnahm, freute ich mich erneut und ich wollte sie nicht mehr von meiner Seite weichen lassen. So erlebten wir auf unserem Weg von Rio de Janiero über, Ilha Grande, Sao Paolo, bis hin zu Foz de Iguazu (zweit größten Wasserfälle der Welt) die verrücktesten Abenteuer, mit den größten Lachanfällen und wunderbaren intensiven Gesprächen. Danke liebe Jenny, du bist großartig. (hier findest du den Film zur Reise mit Jenny)

Dreamteam in Foz de Iguazu

Doch so sehr ich die Zweisamkeit genoss, war mir schon im Voraus klar, dass der Abschied umso mehr schmerzen würde. Es war wirklich schwierig, wieder in den gewohnten Reisefluss hinein zu kommen, nachdem ich ein bisschen Heimat schnuppern konnte. Ich bekam Heimweh und zweifelte an meinem Vorhaben. „Sollte ich abbrechen, was mache ich eigentlich hier.“ Ich wünschte mich in die Arme meiner Familie. Mit der Akzeptanz dieser Gefühle und dem Focus auf mein nächstes Ziel und Abenteuer, ging es natürlich weiter. Eine Lena gibt nicht auf, sagte ich mir und dass sollte sich auch belohnt machen.

Unglaubliches Bahia

Voller Neugier ging es nach Bahia. Eine Region in Brasilien von der ich nur tolle Dinge gehört hatte. Fröhliche, offene Menschen, atemberaubende Natur, tolles Essen, Tanz und Freude am Leben. Davon musste ich mir ein eigenes Bild machen. Also flog ich nach Salvador, eine Stadt die aussieht wie Lissabon. Grund dafür sind die Portugiesen, die im 15 Jahrhundert Brasilien eroberten. Sie haben überall ihre Spuren hinterlassen, in der Sprache, den Religionen, den Gebäuden und den Menschen.

Salvador, Hauptstadt Bahia

In Bahia leben sehr viele Afrobrasilianer, denn hierher wurden die meisten afrikanischen Sklaven verschifft, mehr als 3 Millionen. Aus diesem Grunde ist Bahia von einer unglaublich wunderbaren Kultur geprägt und ist somit eines der interessantesten Orte die ich je besuchen durfte. Die Religion Candomblé mit ihren Millionen Anhängern ist afrikanischer Ursprung und durch die Verschleppung der Afrikaner nach Brasilien gelangt. Ebenso wie die afrikanisch- brasilianische Kampfkunst, bzw. der Kampftanz Capoeira.

Prägende Begegnungen in Bahia

Theo

Meine erste bedeutende Begegnung in Bahia, entstand in Lencois. Ich durfte 1,5 Wochen mit Diego und seinem Sohn, Theo zusammen in Mitten der Natur leben und in seiner Baumschule mitarbeiten. Wie immer bin ich über Workaway an diesen Kontakt gekommen und es hat sich belohnt gemacht. Wir drei lebten zusammen in einem winzigem Haus welches aus einem Zimmer besteht, mit einer schnuckeligen Außenküche.

Morgens bekamen wir Besuch von den Affen und Kolibris und am Abend ließen sich Schlangen, riesige Kröten und Spinnen am Haus blicken. Nicht zu vergessen die unendlich vielen Moskitos, meine einzigen Feinde auf diesen Planeten. Jeden Tag kochten wir gemeinsam, ich passte auf den Kleinen auf, kümmerte mich um Lava und Noite (die beiden Haushühner) und arbeitete im Garten. Außerdem fuhren wir gemeinsam zur Baumschule, um neue Planzen zu sähen und die Bäume zu pflegen. Meine Nachmittage verbrachte ich mit kleinen Tageswanderung zu den umliegenden Wasserfällen, Höhlen und Flüssen. Eine sehr intensive Zeit, die ich sehr genossen habe.

 

Von Lencois aus bin ich nach Vale do Capao gereist. Ein ganz spezieller Ort, der in einer Sackkasse in einem Tal liegt und somit nur von Natur umgeben ist. Hier leben die Hippies und die Gipsys (Zigeuner) aus Brasilien und aller Welt. Es ist ein Dorf voller Kunst und Kultur, die Menschen dort leben sehr bewusst. Jeder geht einer Leidenschaft

Vale do Capao, Trekking zum Wasserfall

nach, ob es Malereien sind, etwas musikalisches, artistische Kunst, handwerkliche Arbeiten oder das Herstellen von Naturprodukten etc. Die Menschen in Vale do Capao ernähren sich gesund, aktivieren ihren Körper bewusst und stimulieren ihre Seelen durch Meditation und ähnliches. An den Wochenenden gibt es Zirkusveranstaltungen oder musikalische Feste auf dem Marktplatz. Dieses Dorf ist wie aus einem Fabelmärchen, skurril und kunterbunt. Ich durfte dort sehr tolle Menschen kennenlernen, habe eine Wanderung zum Formasa Wasserfall gemacht und war mit Freunden am Fluss schwimmen und musizieren.

 

 

 

In der Natur liegt die Kraft

Von hier aus habe ich auch meine 4 tägige Trekkingtour durch die einzigartige Naturlandschaft von Vale de Pati gemacht (auch dazu gibt es ein Video auf meinem You Tube Channel). Diese 4 Tage haben mich sehr stark zu mir

Natur pur in Vale de Pati

selbst gebracht, abgeschottet von jeglichen Stress, ohne Handy Empfang, weit weg von der Zivilisation sind wir Tag ein und Tag aus insgesamt 60 km durch die Natur gewandert. Dabei trafen wir auf magische Landschaften, die mir eine Gänsehaut am ganzen Körper verpassten und meine Emotionen aufkochen ließen. Es ist ein absolutes Glücksgefühl, wenn man so tief in der Natur ist und die wahre Schönheit unseres Planeten erleben kann.

Während des wandern wurde mir bewusst, dass ich mich in der Natur am besten fühle und frei sein kann. Ich entschied also noch in Valle de Pati, dass ich im Anschluss in die Nähe von Salvador gehen werde, um Teil von Terra Mirim zu werden. Eine Kommunen in der Natur von der mir ein Freund zuvor berichtet hatte. Dort lebte ich 2,5 Wochen im sehr engen Kontakt zu mir selbst und zur Natur. Jeden Tag habe ich Sol bei der Gartenarbeit unterstützt und habe dabei interessiert die Pflanzenwelt Brasiliens studiert.

Die Bienen von Terra Mirim

Wir haben außerdem selber Honig hergestellt, sowie Kosmetik und Medizin aus Naturprodukten. Es ist ein Wunder was uns die Natur alles gibt, wir müssen es nur schützen und können es dann für uns nutzen. Jeden morgen machten wir Yoga und am Abend haben wir zusammen gesungen und meditiert. Ich habe sehr viel Zeit mit mir alleine verbracht und ich konnte mich wieder einmal näher kennenlernen. Es ist so wichtig sich selbst zu kennen, sich zu reflektieren, sich zu lieben und sich selbst zu spüren. Denn das ist Leben und es ist umso scöner desto bewusster wir es erleben.

Die Zeit in Terra Mirim war sehr intensiv und es fiel mir sehr schwer meine Freunde an diesen friedlichen Plätzchen der Erde zu verlassen. Ich werde definitiv hierher zurückkehren, es gibt noch viel zu entdecken.

Wildes Pantanal

Meine letzten 2 Wochen in Brasilien wollte ich in einer ganz speziellen Natur verbringen, also flog ich nach Campo Grande um dann mit den Bus nach Panatanal zu reisen, eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Auf dem Weg habe ich schon eine Vielzahl an exotischer Vögel gesehen, zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es für mich zur Normalität werden würde mit den Tukanen und bunten Papageien gemeinsam zu frühstücken. Ich wurde mit einem Pic Up an der Hauptstraße abgeholt und konnte hinten auf der Ladefläche sitzen, während wir durchs Sumpfgebiet fuhren. Mir sind einige Kaimane aufgefallen und ich habe eine Wasserschwein Familie beobachten können, wie sie vor uns die Straße überquerte. Ich verbrachte 4 Tage als Tourist auf einem Hof in Mitten der Natur und wir machten verschiedene Safaris. Mit dem Jeep, zu Fuß, auf dem Rücken der Pferde und in einem Boot, was sich für mich als Highlight herausstellte, da wir einen echten Jaguar beobachten konnten, wie er aus dem Wasser spazierte. Außerdem habe ich mein ersten und letzten Fisch im Leben gefangen, ein Piranha. Ich habe eine Vielzahl an besonderer Tiere entdecken können unter anderem auch ein Gürteltier, ein Ozelot, Krokodile,

Tapiere, eine menge Wasserschweine, Otter, Störche, einen Strauß und unfassbar viele Vogelarten. Im Anschluss meiner Zeit als Touristin, hatte sich die Möglichkeit ergeben, dass ich gegen Unterkunft und Vollverpflegung auf dem Hof arbeiten konnte. Es stellte sich schnell heraus, dass ich ein sehr harten Deal abgeschlossen hatte und ich im wahrsten Sinne des Wortes, zur Tellerwäscherin wurde. Morgens um 5 Uhr ging meine Schicht los bis um 14Uhr und dann ab 17Uhr bis um 21Uhr die zweite Tagesschicht. Es musste das Essen für all die Gäste vorbereitet werden und danach Besteck, Teller und Essensaal geputzt werden. In meiner Pause bin ich immer zu den Pferden spaziert, habe diese gepflegt und versorgt.

Ich bei der Arbeit mit den Pferden

Da ich eine starke Verbindung zu den Pferden hatte, durfte ich dann zwei Tage Vollzeit mit den Pferden arbeiten und die Touristen ausführen. Gemeinsam mit Valdelino, dem Cowboy der Range, machte ich mich dann morgens auf zum Stall wir sattelten die zwei schnellsten und stärksten Pferde, um all die anderen im Galopp von den Feldern zu holen. Was ein Spaß, mit lautem Gejubel umkreisten wir die anderen Pferde und trieben sie über Stock und Stein bis hin zum Stall. Im Anschluss wurden die 11 Pferde gesattelt und aufgezäumt. Von mir bekamen sie auch noch eine dicke Streicheleinheit, was ansonsten leider zu kurz kommt. Danach sind wir mit den Touristen ausgeritten und ich habe auf englisch und deutsch etwas zur der Natur Pantanals erklärt, ein sehr entspannter Job. Anschließend wurden die Pferde von Sattel und Trense befreit, bekamen eine Dusche und Futter. Meine freien Nachmittagsstunden verbrachte ich dann außerhalb des Hofes. Ich hatte einen großen Spaß in den braunen dunklen Fluss hineinzuspringen und mich von der Strömung ca. 800 Meter treiben zu lassen, um dann wieder heraus zu kriechen für eine neue Rutschpartie. Das Einzige worauf ich dabei zu achten hatte war, dass ich meinen Körper immer ein wenig in Bewegung hielt und dass ich auf keinen Fall irgendwo am Körper blutete. Der Fluss war nämlich voll mit Kaimanen und Piranhas, aber gerade das machte es ja zu einem großen Abenteuer.

Krokodil Pantanal

Ich verbrachte insgesamt eine weitere Woche auf dem Hof, arbeitete sehr viel und versuchte meine Freizeit in der Natur zu verbringen. Doch richtig wohl gefühlt habe ich mich unter meinen Kollegen und den strengen Arbeitsbedingungen nicht. Es herrschte ein sehr rauer Umgang und eine starke Arbeitsmentalität, Spaß und Freunde blieb dabei auf der Strecke. Meine Kollegen wirkten außerdem alle sehr unzufrieden und enttäuschender Weise wurde ich sogar von den Angestellten des Hofes beklaut. Nun ja man kann nicht immer nur gute Erfahrungen auf Reisen machen, dass was ich in Erinnerung behalten werde war meine intensive Zeit in eine besonderen Natur, das verrückte Wildlife und meine Arbeit mit den Pferden.

Brasilien – länger als ich durfte

Corumba, Grenzstadt

Meine letzte Etappe in Brasilien sollte Corumba sein. Eine Grenzstadt zu Bolivien, die nicht viel zu bieten hatte. Ich ging ins Roadriders Hostel und hatte eigentlich nur geplant 2 Nächte zu bleiben. Aber wie ich schon seit längeren wusste, Pläne machen auf Reisen bringt nicht viel, es kommt doch immer anders. Ich lernte alle Mitarbeiter des Hostels kennen und den Besitzer. Eine super Truppe, Morena war quasi die Mutter des Hauses, Wesley der große Bruder und Bahiano war ein ganz besonderer Mensch in diesem Hostel. Er ist von der Straße und hat schon viele Schicksalsschläge in seinem Leben erlebt, er ist abgerutscht und steht jetzt wieder auf. Er hatte nie eine Familie oder jemand der ihm geholfen hatte. Umso mehr war es sehr beeindruckend, dass er von Diego, den Hostelbesitzer mit großem Herz, adoptiert wurde. Er hat ein kleines Zimmer im Hostel und ist Teil des Teams geworden. Bahiano hat mich mit seiner ansteckenden Lebensfreude empfangen und mich sehr beeindruckt. Er hat mir von seinem Leben erzählt, was er jetzt ändern möchte und wir haben gemeinsam daran gearbeitet, wie es in eine gute Richtung gehen kann und was es dafür braucht. In anderen Worten, ich habe meine sozialpädagogischen Fähigkeiten spielen lassen und mich mit Freude dieser Aufgabe gewidmet. Bahiano und ich haben viel Zeit miteinander verbracht. Einkaufen und gemeinsames kochen für die ganze Hostelfamilie, Kekse backen, spazieren in der Stadt und

Hostelfamilie in Corumba

in den Straßen in denen er zu Hause war, er hat mir sein altes Umfeld gezeigt. Bahiano wünscht sich mit Touristen zu arbeiten, dafür braucht er natürlich Englischkenntnisse. Ich habe ihm ein leeres Buch für Vokabeln besorgt und gemeinsam haben wir jeden Tag eine Stunde Englisch gelernt. Ja und so verging die Zeit, bis ich nach vier Tagen aus Brasilien ausreisen musste, da mein Visum von drei Monate ausgeschöpft war. Der Abschied viel schwer und wir hatten eine Party organisiert. Am nächsten morgen machte ich den Grenzübergang und fand mich in einer sehr schmutzigen Stadt wieder, die mir nicht wirklich sicher erschien. Ich wollte den Zug nach Santa Cruz nehmen, doch der fiel für diesen Tag dummerweise aus.

Also quartiere ich mich in ein Hotel am Bahnhof ein. Sehr schäbig, unfreundlich und gruselig, mit merkwürdigen Gestalten. Ich ließ meinem Freund Diego davon wissen und er sagte ich sollte auf keinen Fall dort bleiben und dass er mich abholen wird. Ich war skeptisch, weil ich ja gar nicht mehr nach Brasilien darf auf Grund des Visums. Aber Diego stand 20 Minuten später schon als Retter vor meinem Hotel. Er erklärte mir, dass die Grenzen offen sind und wir frei sind diese zu überqueren. Ich konnte das kaum glauben, aber wir waren dabei es zu tun. An der Grenze fuhren wir sehr langsam, die Fenster mussten herunter gekurbelt werden, damit die Polizei uns sehen konnte. Meine Nerven kitzelten extrem und ich war sehr nervös. Plötzlich lotste und die Polizei aus der Reihe. Mein Herz sackte in meine Hose, wir waren ja bereits „illegal“ auf der brasilianischen Seite. Diego beruhigte mich und sagte dass alles gut gehen würde. Er wurde aus dem Auto geholt und sollte zeigen, was wir so mit uns führen. Ein Polizist leuchtete mir mit der Taschenlampe ins Gesicht, ich schaute nur gerade aus. In meinem Kopf bereits ein Kino, indem ich mich auf dem Polizeirevier sitzen sah. Doch plötzlich wurde alles abgenickt und wir durften passieren. Ich konnte es nicht glauben, kam aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus, mein Herz raste immer noch. Diego und ich fingen laut an zu lachen und machten Witze über diese Situation.

Bahiano auf dem Trike

Er erklärte mir, dass es der Zoll war und die lediglich nach Schmuggelware suchen würden. Nun war ich wieder in Brasilien und das mit einem bolivianischen Stempel in meinem Pass. Insgeheim war ich sehr froh, denn ich wollte Brasilien noch gar nicht verlassen, ich war noch nicht bereit fürs nächste Land. Diesen Abend feierten wir und machten eine Tour mit dem Trike (ein Motorrad mit drei Rädern). Immer wieder kam mir der Gedanke, dass ich ja irgendwie illegal in Brasilien bin. Aber ich wusste mittlerweile auch, dass es darauf keine große Strafe gab. Insgesamt blieb ich noch 4 weitere Tage im Hostel und verbrachte meine Zeit mit meiner Hostelfamilie. Mit Bahiano probierte ich noch einige Rezepte in der Küche aus, wir lernten viele Vokabeln und wurden Freunde fürs Leben. Außerdem machte ich mit Diego und guten Freunden aus  Österreich noch die eine oder andere Motorrad Tour.

Damit ich dann auch wieder sicher und ohne Probleme nach Bolivien kam, hat Diego mich mit seinem Auto bis zum Zug gebracht und wir haben uns schweren Herzens verabschiedet.
Auf nach Bolivien mit einer 17 stündigen Zugfahrt ab ins nächste Abenteuer.

Es folgen Bilder von meiner Reise durch Brasilien und den Begegnungen….

 

Dieter und ich mit dem Spiegel in Rio
Iguazu Wasserfälle
Iguazu Wasserfälle
Salvador, Hauptstadt Bahia
Salvador
Lava & Noite die Haushühner
Wandern mit Diego und Theo
Mit Diego in der Baumschule
Kröte in Lencois
Freunde von Vale do Capao
Sonnenuntergang, Vale do Capao
Vale de Pati
Vale do Capao
Freunde von Vale do Capao
Tarantula in Vale do Capao
Vale do Capao Trekking
Vale de Pati Ausblick
Vale de Pati
Gartenarbeit Terra Mirim
Terra Mirim
Avocado pflanzen in Terra Mirim
Sonnenhaus Terra Mirim
Rockclimbing mit Diego in Lencois
Ara in der Küche
Angeln in Pantanal
Fluss Pantanal
Krokodil in Pantanal
enge Verbindung zu Tieren
Bei meiner Arbeit in Paktanal auf dem Hof
mein Team in der Großküche
schönes Pantanal
Pantanal Karte

 

Pantanal, die von mir geführten Touristen

Corumba Grenzstadt
Bahiano & Lena
Ausritt zum Sonnenuntergang
Hostelfamilie Corumba
Sonnenuntergang Corumba

Trike Tour mit Freunden

 

Sol & Mindus Terra Mirim
riesen Jackfruit, Terra Mirim
Terra Mirim
Gartenarbeit Terra Mirim
Bienen Terra Mirim

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